25.10.2016

schloss das Team von Arzinger ein komplexes Projekt zum Erwerb von 98.0014% der Aktien der offenen Aktiengesellschaft „Ukrzukorteploiyoliatzia“ durch den Mandanten Zeppelin International AG von der Bau-Holdinggesellschaft TMM infolge der friedlichen Streitbeilegung zwischen denselben Parteien ab

Im September 2016 schloss das Team von Arzinger ein komplexes Projekt zum Erwerb von 98.0014% der Aktien der offenen Aktiengesellschaft „Ukrzukorteploiyoliatzia“ durch den Mandanten Zeppelin International AG von der Bau-Holdinggesellschaft TMM infolge der friedlichen Streitbeilegung zwischen denselben Parteien ab.

Der Vermögenserwerb war  die Endstufe in der Vollstreckung des Schiedsspruchs des Internationalen Schiedsgerichtszentrums der Wirtschaftskammer Österreich zugunsten des Kunden in der Ukraine bezüglich Millionenschulden aus einem außenwirtschaftlichen Warenkreditvertrag. Dank ihrem integrierten strategischen Ansatz sowie der geschickten Durchführung der multilateralen Verhandlungen haben die Juristen von Arzinger es geschafft, den seit 2011 bestehenden Streit zwischen den Gesellschaften friedlich beizulegen sowie ein reales Ergebnis nach den hauptsächlichen Erwartungen und Bedürfnissen des Mandanten zu erzielen.

Insgesamt dauerte die Projektarbeit über ein Jahr lang und umfasste rechtliche Arbeit in Bereichen Internationale Streitbeilegung und Schiedsverfahren, Gesellschaftsrecht/M&A, Bau und Immobilien, Banken und Finanzen sowie Kartell- und Wettbewerbsrecht.

Beim Projekt wurden 15 Anwälte eingesetzt, geleitet von Alesya Pavlynska, Senior Associate für Gesellschaftsrecht/M&A, und Oksana Karel, Senior Associate, Leiterin der Gruppe für Internationale Streitbeilegung und Schiedsverfahren. Die Gesamtprojektleitung und das Team-Management wurden von Timur Bondaryev, Managing Partner und Leiter der Abteilungen für Bau und Immobilien und für Wettbewerbsrecht, wahrgenommen.

 Im Rahmen des Projekts haben die Juristen von Arzinger:

  • den Mandanten vor ukrainischen Gerichten in drei Instanzen im Verfahren über die Anerkennung und Vollstreckung des Schiedsspruchs des Internationalen Schiedsgerichtszentrums der Wirtschaftskammer Österreich  (VIAC) vertreten;
  • eine Due-Diligence-Prüfung der Zielgesellschaft durchgeführt;
  • den Mandanten zur Vermeidung von Risiken umfassend beraten und die Transaktion strukturiert;
  • Transaktionsdokumente und Sicherheitsverträge erarbeitet;
  • an zahlreichen Verhandlungen zwischen den Parteien erfolgreich teil genommen und einen Beitrag zur friedlichen Beilegung des Streites sowie zum Abschluss der Transaktion geleistet;
  • die erforderlichen Unterlagen vorbereitet und die benötigte Fusionsfreigabe von der Antikartellbehörde erhalten;
  • den Abschluss der Transaktion im vollen Umfang betreut;
  • den Mandanten zu verschiedenen Fragen der Unternehmensführung beraten.
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Die Grundzüge des Projekts waren seine Komplexität (fünf Abteilungen von Arzinger wurden in Zusammenarbeit mit einer internationalen Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eingesetzt) und Dauer sowie herausfordernde Verhandlungen. Dank dem Arzinger-Team wurde die Transaktion auf den günstigsten Bedingungen für den Kunden geschlossen.